Lisa Pöll
SPUREN

D‘ Zeit beginnt, wia´’s Laub im Wind,
ka Aunung wos ma moargn findt. 
De Stroßn, d’ Heisa, ols so gwohnt, 
doch nix bleibt steh, wos heit no trohnt. 
 
Und trotzdem bleibt a Stimm, a Gspiar, 
in olle Gschichtn drin vo dia. 
A Wort, A Locha, a kloane Spua, 
vielleicht bleib i am End a nua.

🎧 Eva Schreiber
DA BLADE BUA

A Wochn nau Schui, die Zeignis san gschriem,
die Lehra gengan mit Kinda ins Bod.
Daun sitzns aufn Bangl und schaun, wos si duat.
Die Madln stengan bei da Dusch und
schaun umme zu d’ Buam.
De hupfm und springan und schrein wia bled,
ois obs ana mit an Messa ogstochn häd.
Do kummt da blade Bua,
und plötzlich is stü,