wos is, waun a rode ruabm-bauer bei da spö is? is a daun a roda rode ruabm-bauer?
und waun dea rode rode-ruabm-bauer seinan roden ruabm an raum baut, is a daun a roda rode ruabm-raum-bauer?
und waun a nochad…
wos is, waun a rode ruabm-bauer bei da spö is? is a daun a roda rode ruabm-bauer?
und waun dea rode rode-ruabm-bauer seinan roden ruabm an raum baut, is a daun a roda rode ruabm-raum-bauer?
und waun a nochad…
Maunchmoi bin i leitscheich,
i waß ned warum.
Do wü i niemaund hean
und waun i wen siech,
daun weich i aus,
wäu plaudan warad ma jetzt a Graus.
Aum nextn Tog kauns scho gaunz aundas sei.
Do kaun i plaudan und lochn
und schmähfian dazua.
Do hau i mi in die Mass
und hob an richtign Spass.
Und muagn scho bin i wieda leitscheich,
i waß ned wieso.
Daun moch i die Tia zua
und bin gern fia mi,
tua lesn und sinniern und schreim
und genieß die Ruah,
und dass kana wos wü vo mia.
Maunchmoi bin i leitscheich.
I waß ned, warum.
…
Es zipft mi aun,
dass i imma nua hoff,
dass i des und des no schoff,
dass i jo vü mehr mochn kennt,
oba der Olltog mi ollewal darennt.
Es zipft mi aun,
die Politik in unsern Lond,
wir wissen eh: Ane woscht die ondre Hond,
die Scheinheiligkeit geht ma am Seickl,
mehr ojs d’Inflation und der Strompreisdeckl.
Es zipft mi aun,
dass die Leit imma nua
sudern und motschkern in ana Tour,
dass ana üban ondarn so vü waß,
mi mocht des olles net haß.
Es zipft mi aun,
die Diskussion üba Manderl und Weiberl,
wer damit onfongt, hot bei mir ka Leiberl,
wer mit wem – is mir doch blunzn,
miaß ma uns deswegn des Lebn verhunzn?
Es zipft mi aun,
dass nix, so wie’s süjn tadat, rennt,
sodass i mi ollewal nur aufregn …
Bin scha vü umgroast af dera Wöht,
owa nix hot ma sou stoak gföht:
Wia d‘ Bliamal hintan Stoll and ’n Haus,
and d‘ Schwolwal, wos heit wieda fluign aus.
Wia des Gfühl, wos i hob in Bialing,
wann da Uhu van Wold ins Dorf oī kling.
Wia isa olds Haus and as Gloúcknleitn,
do bin i dahuam and spirs scha va weitn.
Nindascht schmeickt as Föhd so wia durt,
i blei a bissl do, i mog nau net furt.
As Haus meicht i frogn noch d‘ olltn Leit
wos drin dalebt hom va Kumma and Freid.
Da Opa hot dazöhlt va friacha, mir is, ols wann i iam siag,
wia er nau wor a junga Bursch and a vü van Kriag.
…
Wannst as nau nid woaßt, guid,
daunn wirst as glei wissn:
Nid ümma sei Gurkn wos Herrlichs zan eissn.
Dou woan a poa’ Gurkn, deis woa eh mei Do‘,
so knackig, müd, softig, fost siaß woans zan G’schmo.
Ois Nochboarn im Gartl sei Kiawis umgleign,
rund, liacht und goa richtige Riesn seis gwein!
Die Gurkn – vull neidig, dei hom si beschwert,
…
Unlängst bin i in mein Goartn ganga
Und wuitat meine Oleander giassn
Mit an Regenwossa
Ausn Wandl
Wor owa nur gaunz weni drin
In mein Wandl
Und wia i so richti einischau
Siach i zwoa Augn
Ui Jessas, do sitzt jo a Krout drin
In mein Wandl
Hot di Haxn aun d‘ Waund gluahnt
Vo mein Wandl
Ois tatats ausliften wuiln
Ganz gmiatli sitzt’s do
In mein Wandl
Und glotzt mi aun
Aus ihre schenan Kuaaugn
Najo, kluaner sans hoit
Und Wimpern homs a kuane
Trotzdem schein
Und i denk ma…
Olli insri Lampl
saei hiaz insri Gäst,
kemma ollwai wieda,
jo, dais is a Faest.
Olli insri Viecha
fraissn gen as Gros,
tui ma saei daun fuidan,
ui, dao is wos los!
Olli insri Schwoiwan
fliagn ba d’Lucka ei,
fuidan iri Jungan
zwitschaüln olliwail.
Olli insri Hiahna
laeign ins boild a Oa,
kima daun uans aeissn,
oda a glei zwoa.
…
Am Sonntag
setzt der Neil den schwarzen Hut auf.
Erlaubt die Nahnl ihm
eine dünne lange Zigarre –
leise mißbilligend.
Am Sonntag
nimmt die Nahnl die schwarze Schürze um.
Die, die schön glänzt.
Am Sonntag
déis is a schéins doaf/
ols a bui bin i duat gwen mid meine öültan/
offtn amul aussi mid ana freindin/
fuan hauptplozz mocht de hauptschtross/
an linkan winkl olso an rechtan nouch tenk/
hianz tuats nouchad zur nekstn gmoa aussi fiarn/ …
i schtee aun deara bidn fo insan brunn/
glei nebm da kiara fo da gmeinti/
ind i loss es wossa en mein grui rinna
/ offtn schteat a maun néibm mia –/
daumits du di ausdakenna tuast/
deas wossa fon insriga kwölln/
is eiskolt gaunz füül gsund …
Kennts es den Wåsnschtoffl ned?/ A sötsaums Wesn, geht de Red,/ woar hoiwat Mensch, hoib Wåssawesn./ Zwaa Fischa san im Schüüf draußt gwesn/ und haum nan gfaungan mid an Netz./ Wiar der hot ausgschaut, woar ka Hetz!/…
In de Weinberg von Klaahöflein, do gibts an Schtaa,/ den Kümmerlingschtaa, so wia eahm d’Leit nennan./ Fåst maunnshoch is der Grenzschtaa, olles aundre ois klaa,/ va dem geht de Red, er vaneigt si in da Fruah/ vuam erschten, der fleißi zur Oarbeit tuat rennan.//…