Schmidinger, Lisa

Lisa Schmidinger

Geboren und aufgewachsen in Vorarlberg. Auf das Studium der Paläobiologie folgten erst die Unterrichtsfächer Biologie und Physik, dann die Deutsche Philologie. Arbeitet abwechselnd als Selbständige und als Lehrerin in Niederösterreich. Die Naturwissenschaften und junge Menschen sind für ihr Schreiben zentral.

zuletzt aktualisiert 2025

Literarische Beiträge von Lisa Schmidinger finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84-85/2025





Schiansky, Renate

Renate Schiansky

*1959 in Wien, 2 Kinder
war 20 Jahre lang Sachbearbeiterin der Rechtsfürsorge im Jugendamt
mag außer Büchern auch noch Fotokameras, Sprachen und alte Landkarten
hat Papier und Stift immer griffbereit, schreibt auch sehr gerne im Dialekt
lebt mit Bartagame Siegfried in Wien
wäre am liebsten ständig auf Reisen 

renateschiansky.wixsite.com/carlainthesky

instagram.com/carlaintheskies

zuletzt aktualisiert 2025

Literarische Beiträge von Renate Schiansky finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U70-71/2022
U78-79/2024
U80-81/2024
U84-85/2025
U86–87/2025





Rosenwirth-Fendre, Claudia

Foto © Manuela Käfer

Claudia Rosenwirth-Fendre

Autorin, Lyrikerin,Entwicklerin & Umsetzerin regionaler Kulturprojekte;
langjähriges Präsidiumsmitglied des Kärntner SchriftstellerInnenverbandes (KSV);
Publikationen u. a. bei Hermagoras/Mohorjeva und der WOLF Verlag ,Wolfsberg;
Zahlreiche Lesungen im In- & Ausland Beiträge für Anthologien & ORF-Radio

mehr
Textvorlagen für den Kompositionspreis des Landes Kärnten im Rahmen von Carinthia 2020 und Unser Kärnten/Naša koroška
2023: Eröffnungsfestrede anlässlich des VIA IULIA AUGUSTA KULTURSOMMERS
2024:Uraufführung des 1. Kärntner Requiems/Koroški rekviem
ÜBER DEN STERNEN – NAD ZVEZDAMI (in beiden
Sprachen des Landes mit fünf Liedbeiträgen)

zuletzt aktualisiert im Okt. 2024

Literarische Beiträge von Claudia Rosenwirth Fendre finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U82-83/2024
U84-85/2025



Reinisch, Heinz

Heinz Reinisch

Geboren am 26.02.1945 in Wundschuh.
Nach dem Pflichtschulbesuch Absolvent der Bundeslehrerbildungsanstalt in Graz am Hasnerplatz.
Dienstantritt als Volksschullehrer in der VS Wundschuh am 1. September 1967. Übernahme der Schulleitung am 1.September 1978 und Direktor an der VS Wundschuh bis Schuljahresende 2001 .
Durch achtundsiebzig Jahre Dorfleben geprägt als Landmensch . Viele Talente . Überzeugter Wundschuher!

Literarische Beiträge von Heinz Reinisch finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:

U76-77/2023
U82-83/2024
U84-85/2025



Altmann, Gerhard

Gerhard Altmann

Journalist, Autor und Musiker, lebt in Pöttsching/Burgenland, Mag. phil., Diplomarbeit über die Dichterin Hertha Kräftner.
Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, ORF, zahlreiche Einzelpublikationen.

Literarische Beiträge von Gerhard Altmann finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:

U6/ 2004
U54-55/ 2018
U58-59/2018
U60-61/2019
U80-81/2024
U84-85/2025



Leeb, Doris

Doris Leeb

Doris Leeb © privat

Jg. 1983, lebt und arbeitet im Innviertel als Künstlerin und Logopädin.
Veröffentlichungen: „Iaz owa!“ (2021) und „Menscha – Dialektpoesie“ (2025), erschienen in der edition panoptikum 

Literarische Beiträge von Doris Leeb finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84-85/2025 (Beilage)
U86–87

Kerstinger, Andrea

Andrea Kerstinger

© Maria Anna Kuzmits

Im Frühling 1976 geboren und zweisprachig aufgewachsen, lebt im sonnigen Mittelburgenland. Neben der Literaturvermittlung (als Deutschlehrerin und ehrenamtliche Bibliothekarin) widmet sich Andrea Kerstinger auch dem Verfassen von eigenen Texten. Sie schreibt vorwiegend Kurz- und Kürzestprosa, Aphorismen, Experimentelles und Lyrisches in deutscher Sprache, aber auch auf Kroatisch.
Mit ihrer letzten Veröffentlichung, dem Lyrikband „irgendwo dazwischen“ (erschienen 2025 bei edition lex liszt 12) präsentiert sie ein buntes Potpourri an Gedichten, die mit Genregrenzen spielen.

mehr
Etliche ihrer Texte wurden bereits in Anthologien und Literaturzeitschriften (DUM, etcetera, Spurwechsel, &radieschen, Haller, neolith, Schreib was, Cognac&Biskotten) veröffentlicht. Einige Texte wurden auch mit Preisen belohnt; so gewann die Autorin den Publikumspreis bei der „Nacht der schlechten Texte“ in Villach 2020. Seit 2023 ist die Autorin Mitglied der IG FEM, der Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen sowie der GAV, der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Die erste eigene Anthologie „Fingerübungen. pannonisch.prosaisch.poetisch“ ist im Herbst 2021 im Verlag edition lex liszt 12 erschienen und hat viele Anknüpfungspunkte an das Burgenland.

(zuletzt aktualisiert 2025)

Literarische Beiträge von Andrea Kerstinger finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84-85/2025

Hafner, Elisabeth

Elisabeth Hafner

© Edeltraud Koinig

1962 geboren – ist Mitglied im Kärntner Schriftstellerinnenverband und der Gruppe der Kärntner Schreiberlinge; die Klagenfurterin schreibt Lyrik und Kurzprosa. Die Mutter sechs erwachsener Kinder arbeitet als Pädagogin. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa; ihre lyrischen Texte wurden ins Slowenische und Italienische übersetzt und mehrfach preisgewürdigt.

Auszeichnungen
2021 Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt. Vierter Platz 2021 Herbstausschreibung der IGfemAT 2021 Interessensgemeinschaft Feministische Autorinnen IGfemAT WeissNet Ausschreibung 2021 2020 Interessensgemeinschaft Feministische Autorinnen IGfemAT WeissNet Ausschreibung 2020 2018 Literaturwettbewerb Stadtgemeinde Bleiburg Kärnten wortwörtlich – Koroška v besedi. Erster Platz 2015 Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt. Zweiter Platz

(zuletzt aktualisiert am 27.10.2022)

Literarische Beiträge von Elisabeth Hafner finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U54-55/ 2018
U56-57/2018
U62-63/2019
U66-67/2020
U68-69/2021
U72-73/2022
U74-75/2022
U76-77/2023
U78-79/2023
U82-83/2024
U84-85/2025

Gruber, Silke

Silke mit Schild, © Lesebühne FHK5K

Geboren 1981 in Hall in Tirol. Lehramtsstudium Deutsch und Psychologie/Philosophie. Seit 2009 als Slam-Poetin unterwegs, Teilnahme an den österreichischen Poetryslam-Meisterschaften 2016 und 2019. Veröffentlichungen in D.U.M., &radieschen, Morgenschtean, komplex Kulturmagazin. Zum Glück Mitglied der Innsbrucker Lesebühne „Frau Herrmanns Katerstrophen 5000“. Neuerdings stundenlang auf Instagram (wand_lungen). Hauptberuflich nach wie vor Mutter.
zur Laudatio für Silke Gruber zum Poetry-Slam-Würdigungspreis der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol 2022

(zuletzt aktualisiert im April 2021)

Literarische Beiträge von Silke Gruber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U54-55/ 2018
U56-57/2018
U62-63/2019
U66-67/2020
U68-69/2021
U72-73/2022
U74-75/2022
U76-77/2023
U78-79/2023
U82-83/2024
U84-85/2025

Gruber, David

Ich bin 9 Jahre* alt und wohne mit meiner Mama und meiner Schwester in Hall in Tirol. Meine Hobbys sind Fußball, Tennis, Rollerfahren und Zocken. Ich esse am liebsten Steak und Burger.

*Stand: März 2025

Foto © privat

Literarische Beiträge von David Gruber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84–85/2025

Dvoracek-Iby, Claudia

Claudia Dvoracek-Iby

1968 in Eisenstadt geboren, im mittleren Burgenland (in Horitschon) aufgewachsen. Lebt mit ihrer Familie in Wien. Schreibt Lyrik und Prosa; sowie Märchen und Geschichten für Kinder. Seit 2012 veröffentlicht sie regelmäßig in Literaturzeitschriften und Anthologien, u.a. in Etcetera, &Radieschen, Erostepost, DUM, Mosaik (online), Edition AS, Syltse, SternenBlick, Der Maulkorb, Jahrbuch österreichischer Lyrik 2022/23. Preisträgerin einiger Literaturwettbewerbe.

zuletzt aktualisiert in 2025

Literarische Beiträge von Claudia Dvoracek-Iby finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84–85/2025
U86–87/2025

Deutschmann, Lisa

Lisa Deutschmann

Geboren in Klagenfurt und aufgewachsen in Graz, hat einige Jahre an Universitäten und Fachhochschulen gearbeitet, bevor sie sich als Lektorin und Autorin selbstständig gemacht hat. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht und ist in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien mit Prosa- und Lyrikbeiträgen vertreten. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Burgenland. 

zuletzt aktualisiert 2025

www.lisadeutschmann.com

Foto © privat

Literarische Beiträge von Lisa Deutschmann finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84–85/2025

Chobot, Manfred

MANFRED CHOBOT

geb. 1947 in Wien; Studium der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft in Wien;
seit Anfang der 70er Jahre freier Schriftsteller (Gedichte, Reportagen, Erzählungen und Romane) und Galerist;
Herausgeber verschiedener Zeitschriften und Reihen;
Mitbegründer der Ö.D.A.
Redakteur der Literaturzeitschrift ›Podium‹ (1992 bis 1999) und ›Das Gedicht‹ (1999 bis 2002).
Obmann des Literaturvereins ›podium‹.
Zahlreiche Auszeichnungen.

zuletzt aktualisiert 2015

zur Website des Autors

Literarische Beiträge von Manfred Chobot finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U9/ 2005
U11/ 2006
U14 /2006
U18-19 / 2007-2008
U20 /2008
U21-22/ 2008
U24-25 /2009
U26-27 /2009
U28 /2010
U29-30 /2010
U34 /2012
U40-41 / 2014
U46-47 /2015
U 50-51/ 2017
U52-53/ 2017
U54-55/ 2018
U56-57/2018
U58-59/2018
U62-63/2019
U64-65/2020
U66-67/ 2020
U68-69/2021
U84–85/2025

Bauer, Marlene

Marlene Bauer

Schülerin der HLW Horn (Stand Mai 2025)

Literarische Beiträge von Marlene Bauer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84-85/2025





Bauer, Franziska

FRANZISKA BAUER

geb. 1951, Studium der Russistik und Anglistik in Wien, wohnhaft im Burgenland, pensionierte Gymnasiallehrerin, Schulbuchautorin, schreibt Lyrik, Essays und Kurzgeschichten für Zeitschriften und Anthologien, diverse Einzelpublikationen und Preise.

mehr Informationen
1. Preis beim Essaywettbewerb des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt mit dem Essay „Nicht Arbeit, sondern Müßiggang“, Gewinnerin des 10. Bad Godesberger Literaturpreises 2020 mit dem Text „Schon welkt dein Herbst dem Alter zu“, Preisträgerin der Ausschreibung Poets of the New World von Philipp Spiering mit dem Gedicht „Sommernacht“, 1. Preis beim 9. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2023. Erstlesebuch „Gereimt, doch nicht ganz ernst gemeint“ im Juli 2023, „Bunter Mix aus Limericks“ im November 2024 im Pohlmann Verlag erschienen.

Einzelpublikationen:

– Max Mustermann und Lieschen Müller, heitere Verse mit Illustrationen von Elisabeth Denner, Apollon Tempel Verlag, München 2018, ISBN-13: 978-3981876840

– Auf des Windes Schwingen, zweisprachiger deutsch-russischer Lyrikband mit Originalen und Übersetzungen von Franziska Bauer und Mary Nikolska, Illustrationen von Elisabeth Denner, Apollon Tempel Verlag, München 2019, ISBN-13: 978-3981876888

– Wiedersehen mit Max und Liese, zweisprachiger deutsch-russischer Lyrikband mit Originalen von Franziska Bauer und Übersetzungen von Mary Nikolska, Leobersdorf 2021, Vertrieb: E.Weber-Verlag © 2021 Franziska Bauer, ISBN 978-3-85253-691-0

– Durch Jahr und Tag, mit Originalen und Übersetzungen von Franziska Bauer und Mary Nikolska,Großebersdorf 2022, Vertrieb: E.Weber-Verlag, © 2021 Franziska Bauer, ISBN 978-3-85253-717-7Für Aug‘ und Ohr, Märchen und Erzählungen zum Schmökern und Vortragen, Großebersdorf 2022, Vertrieb: E.Weber-Verlag, © 2021 Franziska Bauer, ISBN-978-3-85253-773-3

– DONA NOBIS PACEM, mit Originalen und Übersetzungen von Franziska Bauer und Mary Nikolska in drei Sprachen; Druck: Buchschmiede, Großebersdorf © 2022 Franziska BauerVertrieb: E. Weber Verlag, www.eweber.at, ISBN 978-3-85253-780-1

– Gereimt, doch nicht ganz ernst gemeint. Erstlesebuch. Bad Laer, Juli 2023, Pohlmann VerlagISBN 978-3-948552-34-3

– Bunter Mix aus Limericks, Bad Laer, November 2024, Pohlmann Verlag, ISBN 978-3-948552-52-7

http://www.galeriestudio38.at/Franziska-Bauer


Literarische Beiträge von Franziska Bauer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U82-83/2024
U84-85/2025





Allmayer-Krieg, Cornelia

Cornelia Allmayer-Krieg

Geboren 1977,
lebt mittlerweile mit ihrer Familie in Vorarlberg.
Die gebürtige Pinzgauerin hat sich ihre Mundart in der fremden Sprachregion bewahrt, schreibt Gedichte und Kurzgeschichten im Pinzgauer Dialekt.

Literarische Beiträge von Cornelia Allmayer-Krieg finden Sie in folgenden Morgenschtean-Ausgaben:
U78–79
U82–83
U84–85/2025 – PDF Beilage



PDF Beilage zur Ausgabe U84–85

Die Beilage zur Ausgabe U84-85 (Mai 2025) enthält ein Interview mit Daniela Dangl sowie viele weitere Dialekttexte zum Thema „Gschroppn, Rotzpipn und Herzbinkerl“ sowie Texte aus dem Burgenland. Außerdem: weitere Rezensionen und Nachrichten aus unserem Verein.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als PDF-Beilagen

Allmayer, Gerlinde

Gerlinde Allmayer

Geboren 1958, lebt in Niedernsill.
Autorin von Gedichten und Kurzgeschichten seit 1990. Als Verlegerin im Manggei-Verlag tätig. Laufende Arbeit im Kulturbereich (Tauriska Mundartarchiv, Kulturverein Samerstall Niedernsill, Arbeitskreis regionale Sprache und Literatur im Salzburger Bildungswerk, Leiterin von Schreibwerkstätten für Schüler und Erwachsene, Redaktion Morgenschtean Salzburg 2009). 2008 Finalistin beim ORF Mundartfrühling. 2017 Auszeichnung mit dem Walter-Kraus Mundartpreis.

Veröffentlichungen (Auswahl)
* Kara Meli. Eine Erzählung aus der Wüste von Gerlinde Allmayer. Manggei Verlag 2012. * Der Pinzgau is a Gfüh. Gedichte, Gschichtn, Liada über, um und aus dem Pinzgau. Autorinnen und Autoren: Lisl Innerhofer, Gundi Egger, Barbara Rettenbacher, Gerlinde Allmayer, Theresia Oblasser, Barbara Rathgeb, Rosi Hoffmann, Peter Blaikner, Lisbeth Willeit, Max Faistauer, Elisabeth Stahl.Herausgeber: Max Faistauer. Niedernsill: Manggei Verlag 2011. * außerdem zahlreiche weitere Beiträge in Zeitschriften, Zeitungen, Rundfunksendungen und auf Tonträgern.

zuletzt aktualisiert 2023

Literarische Beiträge von Gerlinde Allmayer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U21-22/2008
U23/2009
U24-25/2009
U26-27/2009
U28/2010
U31-33/2011
U44-45/2015
U70-71/2022
U72-73/2022
U78-79/2024
U82-83/2024
U84-85/2025

Josef Maria Hader
A RICHTIGA SCHRECKN

Josef Maria Hader
A RICHTIGA SCHRECKN

De Doris woa nu a kloans Medal
und bei ihra Oma des erste Moi
zan Besuch üba d’Nocht.
Do hods a schreckliche Entdeckung gmocht.

Vorm Bettgen hom se beide im Bod gwoschn.
Auf oamoi hod die Oma ihre Zent in da Hond
und schrubbelt midn Zentbirschtl drauf umanond.

Voa Schreck schreit d’ Vera di Oma on:
»Omi, Omi wos mochsd denn do
des is sicha ned gsund
i putz ma de Zent imma nua im Mund.«

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Franz Geissler
OAMUI NAU A LAUSBUI SEI

Franz Geissler
OAMUI NAU A LAUSBUI SEI

Oamui nau a Lausbui sei, jung und unbeschwead,
si nix scheißn meïssn um deïs, wos si sou ghead,
af an freïmdn Ocka Pfoffadadscharln broucka,
Föwapfeifarl schnitzn, und mit deï daunn Vougarln aunloucka,
ban Moahoufdeich Muich und Kaulquappm faunga,
iwan Zaun zan Nochban umi nouch zeidiche Äipfün glaunga,
ban Krebsnboch hoamlich Feia hazn
und frech voun da Schindabruck owischlatzn,
Greïscharln und kloani Stoan afd Schienan leïgn,
in da Schupfa vasteïcka und si nid beweïgn,
am Viechmoark stundnlaung begarln mid oan Boin,
ba-r-oan Stodl oan Heahndreïg schmiean afd Schnoin,
houch oubm af oan Nussbam si a Hittn baun
und bam Bieberle dreïnt reife Keaschdn klaun,
mid n Groudnfeidl si a Zwuschl schnitzn,
in Kodna-Bod spechtln duarch deï Breïdlritzn,
afn Gstappmbeach stundnlaung »Vabanne dich« spün,
af oan Logafeia an müchign Gugruzkuibm grün,
in da Gluid daunn gstulani Bougarln brodn,
deï Housn aufkreïmpün und ouhni Schuih in Boch umwodn,
mid oan Madl hamlich in oan Gebüsch drein sitzn
und eahm noucha-r-a Heazal in a Bamrindn ritzn,
mid deï Buim voun da Nochbaruatschoft rafa
und si zan Prouwiean in da Trafik Tschick kafa,
deï Stroß mid oan Ziaglbroucka aunmoina und Tempühupfm,
a Rollahatzal mocha oda oafoch nia Boin schupfm …
– wia gsogd: oamui nau a Lausbui sei, deïs warad scheï,
owa ih moan, deïs wiad leida neamma geïh!

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

🎧 Jasmin Gerstmayr
VAGESSN

Jasmin Gerstmayr
VAGESSN

I steh in deim klan Zimma
De Obendsunn – a Schimma
streift deine weichn Händ
Klinisch san de weißn Wänd

Du schaust mi net wiakli au
Sitzt anfoch nua do hidau
Du host so vü ognumma
Duast imma mehr vastumma

Foist du in a dunkle Nocht?
Du host ewig nimma glocht
Bist kaum nu wiakli do
Mah, du gehst ma so oag o

Du host fia uns olles gmocht
und niemois an di söba docht
Dei Lebn woa nua Vazicht
Märchen? Eha Gruslgschicht

I steh in deim Zimma
Eakennst du mi goa nimma?
Mama, wo gehst du jetzt hin?
Waßt du nu, dass i dei Tochta bin?

Du host imma funktioniat
und neamd hods honoriat
Vielleicht wüst du ois vagessn
Vü z’sötn bin i nebn dia gsessn

Mama, i steh in deim Zimma
I vamiss di – imma
I nimm dei zoate Haund
Wad so gean in deim
Vagessns-Laund

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Schreiber, Eva

Eva Schreiber

© Birgit Machtinger

geb. 1962, lebt in Winden am See, Burgenland. Sie studierte Publizistik und Politikwissenschaft und war Pressereferentin und Konsumentenschützerin in den Arbeiterkammern NÖ und Burgenland. Seit 2018 ist sie freie Autorin. Erste Veröffentlichungen waren 2017 Nobody saw me writing this über die Künstlerin Fria Elfen (ORF Burgenland) sowie die Kurzgeschichte Leermeldung (Shortlist Ö1-Literaturwettbewerb 2017). Mit Trude und Amalie gewann sie 2019 den Literaturpreis der Energie Burgenland. Für die Lockdown-Miniaturen erhielt sie 2021 ein Arbeitsstipendium des Landes Burgenland. Ihre erste Buchveröffentlichung, der Kurzgeschichtenband Eine Ahnung vom Ende des Glücks, wurde 2022 mit dem Kery-Preis ausgezeichnet. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Eva Schreiber ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

 zuletzt aktualisiert im März 2025

Literarische Beiträge von Eva Schreiber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84-85/2025



Brigitte Menne
ROTKÄPPCHEN

Brigitte Menne
ROTKÄPPCHEN

Zwoa kloane mäezn treffn se in da kindagoatengarderowe,
de oa oewe met ihra mamme, de onda oewe met ihra aanl:

(de oa)
wohnst du hiaz bei deina großmuatta
oder bei deina mamme?

(de onda)
eh kloa
bei meina großmuatta

(de oa)
wüd
bist eppa a Rotkäppchen
wae de is a zada großmuatta gonga?

(de onda noch oana weu)
jo genau
a Rotkäppchen bin i

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85
mehr über Brigitte Menne


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Judith Thoma
BEI DA OMA IM GOATN

Judith Thoma
BEI DA OMA IM GOATN

Bei da Oma im Goatn hats ois gebn:
Erbsen, Himbeern, Oadaxl,
a Bankl wo ma si an Schiefer
einzogn hat am Hintern.
Zigeuneräpfl, weiße Kirschn,
Sauraumpfer und Bockbart zum Knatschn,
batzwoache Birn, Ribisel, Paradeiser.
An Dackl, der in jeden Maulwurfshügl
einigschnofelt hat,
Brennessel, Wexn ….
und mi.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Petrus Forster-Sonnenburg
UND LISEI UND?

Petrus Forster-Sonnenburg
UND LISEI UND?

Da pamarantschnbua bin i.
Hinter meiner kugeln orangen,
vorder meiner kuglst du.
Schupfst hoit du die kloan,
oft treib i die großn.
Biawei, dianei, antnfeder.
Pamarantschnhansei, nudeldicke mötz.

Rutsch i ban eis,
luadahaö,
rutscht du ban grabn.
Mei orangenkopf weascht weiß
und deiner rommig. Schneemokloaner zopfn,
ascheikoite schwester.
Biawei, dianei, antntuck.

Biawei, dianei, antndreck.
Huck i an putzdunkln bagascht,
huckst du aufn winteröpfibam.
Du nochtfinstre drossel,
sog dei pamarantschnbruader.

Kimn oa ban bam, kimm oa,
oft sing ma wos zomm:
a kloa sunnbergtotzn und ’s wüdgfliglate schottseitmötzei.
Husige sänger firchtn si nit: husige kina.
Biawei, mötzei, antndreck.

Huck auf, i bin da kohlrobnschwoschze puger
und du de kloan reiterin.
Biawei, dianei, antndreck: weit hinterm see.
So kemma ma gor bis uggl oder towaschbach.
Biawei, dianei, norikerflug.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Cornelia Allmayer-Krieg
NETZWERKSTRUDL

Cornelia Allmayer-Krieg
NETZWERKSTRUDL

Büdl im Büdl im Büdl
ausm unendlichn Spiaglkabinett
befrein mi zwoa Schritt
und hinta mir heschts wieder auf
mit oan Büdl

Füm im Füm im Füm
da unaufhörliche Fümstrudl entreißt
uns dei Hond
di strudelts oiwei weita oche
in Füm in Füm in Füm

nach Ewigkeitn im Strudl
hebst dein Blick
dein unzfriedna Gschmack
wüst ausspuckn

unsare Händ ziachnd
di ins Longsome
de Sekunden herobn sand
kaum aufglodn
nit aufdringlich
nit grö
nit laut

gonz kloa woxt dei Staunen
entdeckst dei Lebnsbüdl wieder?

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

🎧 Ingrind Maria Kern
HERZIBINKERL

Ingrid Maria Kern
HERZIBINKERL

»I bin a klans Binkerl
und stöh mi ins Winkerl
und weil i nix kann
drum fang i nix an«

Wia suit i wos kenna
wer tatat ma was nenna
was kenntat i learna ?

I nimm ma an Poista
und wutzl am Zipfl
suitat i nix dalerna
des war jo der Gipfl.

Muast neugierig sein
genier di net
sogt mei Oma
wonnst nix fragst
bleibst bled.

So hob i ma vurgnuma
an graden Togn
frag i die Muata
sie hat owa nit sovü Geduld
weils allaweil glaubt sie is schuld
woun die Lehrer von mir glauben
i bin dumm,
daher frag i weida: Warum, warum?

An ungrodn Togn do frog i mei Schwester
di is scho a bisserl länger
auf der Wöd
deshoib glaub dass woar is
wos dazoit.

Also bleibt nur der Samstog
um den Vota zum frogn
der hat am allermeisten zum sogn.
Er dazöit ma vom Weita und der Politik,
manchesmoi kumm i gar net mit.
Es is afoch schen zurzuhern
do kann uns gor kanna stehrn.

Am Suntog geh i zur Oma
und setz mi aufd Schoss
sie druckt mi ganz fest
und frogt: Wos is los?

I wü jo nur wissen
host du mi gern
a wenn i in der Schui
garnit guat learn ?

Oma sogt dass sie jo a net ais was
und gescheit is nur
der der was
wo er findet, wos er net was.

Kumm her mei klans Binkerl
kraxl aussi ausn Winkerl
host eh scho sofü glernt
und bist gscheida worn
mir san holt Alle nit gscheit geboren.

Und wenn a Gscheitheit
hüft in dera Wöd
is des längst ned olles was im Lebn zöd
Mitn Herz am richtigen Fleck
zierst du jeden Winkl
mei ollerliabstes Herzibinkl

Text von der Autorin vorlesen lassen

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Erich Schirhuber
DA GLANE MAXL

Erich Schirhuber
DA GLANE MAXL

da glane maxl wü a baua
wean ka webdiseina ka
komunikazionskonsalta ka
kiekaunt menetscha und ka
juman resursis menetscha
a baua weu de kia
so liab san de keiwal und de
farln und
weu ma do imma draussd sei kau
und weu de
eadn so guad riachd
mei iagendwia a bledsinn nadiale
iagendwia wos wo ma se dengt
nau jo
owa iagendwia scho aa
boedesch

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Elena Popp
SEI NED SCHWIERIG

Elena Popp
SEI NED SCHWIERIG

Guade Notn, imma lerna,
sei koa Streba, sei ned schwierig.
Imma locha, niemois wana,
imma weida, imma weida.

A dahoam soi ois perfekt sei:
Liabe Tochta, liabe Schwesta.
Sei gonz afoch, sei ned schwierig,
reiß di zaum, ge lös Probleme.

Waun des ois ned jo so schwa wa!
Und di Foam, di no gewünscht wa,
mit dem Moß und dem Gewicht.
A di schenste Bluama di schwindt.

Und des Locha, jo des geht.
Ollas wird ned überwunden,
und der Tod, der wird erzwungn.
Olle sogn, olle trotschn.

Jo, di Ideale soin passn.
Imma aufrecht, imma fröhlich,
wei di aundan soin nix merkn.
Bin i des do drüm im Spiagl?

Di Haut zu bloss, da Bauch zu brad,
De Haxn blad, da Kopf so wad.
100 Frogn, 100 Stimman,
olle denkn, olle flüstan,

und di Stimman wern lauda
imma weida bis zum End.
Sei ned schwierig, imma weida,
loss di ondan ned begreifa.

Text von der Autorin vorlesen lassen:


erschienen in MORGENSCHTEAN U84–85
Elena Popp ist Schülerin der HLW Horn


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Alea Rubik
IMMA MEA

Alea Rubik
IMMA MEA

No a Tog, wo i wieda renna muas.
Imma des Söwe, imma nu mea Stress,
bis ma nimma kau.

Mei Oma sogt, dass ma heitzutog nimma zua Rua kummt.
Und do geb i ia recht, es is wirklich so.

Imma wird mea erwoat vo dia,
imma gibts irgendwos zum tuan,
nia kau ma si moi niedalossn.

Waun ma a Pause mocht,
daun passts eana ned,
weu daun is ma feu,
ma soi si hoid mea austrenga.

Jeda erwoat vo an, dass ma des ois schofft,
ohne Hüf oda ana Pause.
Ma kauns eana ned recht mocha.
Egal, wos ma tuat.

Trotzdem tuan ma, wos ma kenan.
Wia gebn unsa Bestes
und hoffn, dass reicht.

Und a, wauns amoi ned reicht,
soit ma stoiz auf uns sei.
Wei waun wia ned stoiz auf uns san,
wer daun?

Des soit ma uns imma im Hinterkopf liegn lossen,
a, waun ma scho de Augn vo de aundan im Gnack gspian.
Sunst gema unta.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Anna-Lisa Graf
ZUKUNFTSBLEDINN

Anna-Lisa Graf
ZUKUNFTSBLEDINN

Moi in Teifi ned auf d’Waund,  
songs oiwei olle so aus da Haund. 
 
Wia soi des denn heid nu geh? 
Waund Politik auffiart so an Schmee. 
 
Zukunft und Frogn oft so groß, 
Wo wead i des denn ois nu los? 

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Selina Schmitmeier
IN D’ SCHUI GEH

Selina Schmitmeier
IN D’ SCHUI GEH

Lerna, lerna, lerna, des geht imma nur weida!
Amoi, zwamoi, dreimoi,
lerna, lerna, später noch da Schui brauch mas eh ned mehr.

Lerna hüft nochdenkn messn und zu
vasteh.
Oba brauch ma de Themen a?

Na, na, na duan ma ned.

Oba schui obschliaßn duan ma fix mit links.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Christoph Meller
ZEIT

Christoph Meller
ZEIT

Die Wöd is im Waundl, ois geht immer schnölla – Flugzeig, Düsentschets, Raketn.
Ois muas imma schnöller, hecha, weida, bessa sei.

Owa bleibt do koana moi steh und frogt si,
fogt si, was wirklich zöht.

Ollas rennt.
De Zeit rennt,
rennt so schnö wia nie:

Doch i bleib steh.

Wü amoi den Moment genießen,
so richtig den gaunzn Keapa spian:

de Luft in da Lunga,
de Fiaß am Bodn.

Wü amoi des Radl stoppen,
um amoi des Wichtige zum dakenna.

Nua ois draht se weida und draht se weida.
Kaum is Montag, is a scho Mittwoch.
Kaum hod ma Mittag gessen, legt ma sie wieda nieda
und der nächste Tag beginnt.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Lisa Pöll
SPUREN

Lisa Pöll
SPUREN

D‘ Zeit beginnt, wia´’s Laub im Wind,
ka Aunung wos ma moargn findt. 
De Stroßn, d’ Heisa, ols so gwohnt, 
doch nix bleibt steh, wos heit no trohnt. 
 
Und trotzdem bleibt a Stimm, a Gspiar, 
in olle Gschichtn drin vo dia. 
A Wort, A Locha, a kloane Spua, 
vielleicht bleib i am End a nua.

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Elisabeth Hafner
MUATA

Elisabeth Hafner
MUATA

i warat gern no amol gonz jung
tat in de zeit zruckgehn
und meine potza ausbessan wolln
wonns ma im nochhinein einfollt
i hätt se mea gernhobn solln
i geh wia im tram no amol hin zua eam
zan druckn und beguatn
zan eaklärn und zeit lossn
brems de gneat aus und hear bessa zua

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

Elisabeth Hafner
GÖTTIN

Elisabeth Hafner
GÖTTIN

wiaso hot da herrgott ka frau
frogt mi mei enkale
dea muss doch so allani sein
wia holtat ea dos aus
schau i hob mei mama
mein papa meine gschwista und di
wasst de menschn
hobm eam de frau anfoch ausradiert
sege manda hobn de göttin ibasegn
vagessn gmocht sderf kane gebn
allan herrschst sichs leichta
wos de leit so olles glabn

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

🎧 Claudia Rosenwirth-Fendre
BUZZALAN – DREIE

Claudia Rosenwirth-Fendre
BUZZALAN – DREIE

Wenn i aan Ångeklågtn siehg,
in de Medien – in Håndschölln,

und links wia rechts schtehn
Wåchn nebm ihn –

in Gerichtssåål drinn –

dånn denk i bei mir:

Däs dreie seid’s aa amål
Buzzalan g’wesn.

Då schteht totnschtüll und

allanig

däs Wuart

M u a t t a

auf –

ziahgt de Schultarn ins Kreiz

und kriagt a G’wicht –

schwaara åls jeda Gailtåler Berg.

Text von der Autorin vorlesen lassen:

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


Lesen Sie auch unsere Printausgabe!

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner