DialektSHOG #11 zum Nachhören

DialektSHOG #11 zum Nachhören

Link zum Archiv: https://cba.media/751032

Im Mittelpunkt unserer 11. Dialekt-Sondersendung steht wieder eine neue Ausgabe der Dialekt-Literaturzeitschrift MORGENSCHTEAN –  und diese trägt, wie auch unsere Sendung, den Titel: „Geisterbahn, Ganslhaut und Gruslkabinett – vom alltäglichen und außergewöhnlichen Horror“.

Zu hören gibt es (zum Teil vertonte) Dialekttexte von H.C. Artmann, Lea Bacher, Dominik Kurcsics, Katherina Braschel, Eva Surma, Sabina Fudulakos, Dominik Unterthiner, Simon Scharinger, Äffchen & Craigs und Robert Anders – und auch viel Musik.

Als besonderes Schmankerl hört ihr ein Interview mit der Autorin Katherina Braschel, die von ihrem gruseligen Aufenthalt in Ohio erzählt.

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In der Sendung empfohlene Neuerscheinungen
Katherina Braschel Heim holen, Roman, Residenz Verlag, erscheint 2026
Robert Anders: Wer braucht schon Tischmistkübel, Dialektlyrik und Dramollettes, Verlagshaus Hernals, 2025
Äffchen & Craigs: Gegen olles (wos ned passt), Album, Wolfgang Lehmann 2025

Gestaltung & Moderation:
Margarita Puntigam-Kinstner, Kuno Kosmos

Link: https://cba.media/751032

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Dialektshog

Ferner, Katharina J.

Katharina J. Ferner

Foto: © Mark Daniel Prohaska

Katharina J. Ferner ist Poetin, Performerin und Kulturvermittlerin. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mosaik.
Mitglied der Ö.D.A.
Regelmäßige Kolumne „Fernpost“ in & Radieschen.
Seit Jänner 2021 erscheint unter dem Titel „Ferner dichtet“ wöchentlich Poesie in der Salzburger Krone.
Teilnahme am Bachmannpreis-Wettlesen 2021.
Sie schreibt Lyrik-Rezensionen für die Reihe lyristix auf Instagram. Diverse Stipendien und Auslandsaufenthalte, u.a. am Literarischen Colloquium Berlin.
Jüngste Veröffentlichung: salamanderin, Limbus, 2025.

Einzelpublikationen

– „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“, Wortreich, 2015
– „Krötentage“, Limbus, 2022
– „Der Anbeginn“, Limbus, 2020
– „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“, Limbus, 2019

Böswirth, Daniel

Daniel Böswirth

geboren am 08.08.1968 in kaltenleutgeben bei wien, lebt als freier autor, grafiker und fotograf mit seiner lebenspartnerin in wien. arbeiten für den österreichischen rundfunk („die kunde” hörspiel, „st. petersburg” prosa). ein lyrikband erschien in der reihe experimentelle texte (karl riha/universität siegen). linolschnitte seit 1990.

(Quelle: sevenpoemssevendays.at, 29.10.2022)


Daniel Böswirth: Projekt „Poesie in Wien“ © privat

Kammerer, Gertraud

Gertraud Kammerer

Gertraud Kammerer. Geboren 1967 in Braunau am Inn (Oberösterreich).
Lebt seit 2010 in Wenig im Innkreis.
Verdient ihr „Gerschtl“ zumeist mit prekären Beschäftigungsverhältnissen in Industrie und Handel. Streichst das „Prä“ und das i aus Präkariat bleibt a Karat.

Schreibt seit 40 Jahren für die Schublade und manchmal für einen Poetry-Slam.
Motto: „Umwege erhöhen die Ortskenntnis.“

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Doris Leeb
AN MENSCHN

Doris Leeb
AN MENSCHN

I wünsch da

An Menschn, der di vasteht wia koa ondara

An Menschn, der di im richtign Moment zaum scheißt

An Menschn, der den gleichn Schmäh hot wia du

An Menschn, der di umoamt, in genau da richtign Stärkn

An Menschn, der di wiaggle segt

An Menschn, der mit dir stü sei ko

An Menschn.

Wünsch i da.

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aus: Doris Leeb. Menscha. Dialektposie. edition panoptikum 2025
> zur Rezension auf oeda.at



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🎧 Lea Bacher
OIM

Wia sitzn auf da oim am lågafeia und hazn gscheid ae
Weis nua sechzehn grad håd
Am nächstn dåg in da fruah gemma 
Schwoazbean brockn mit am schwoazbea riffl
Und måchn an steaz
Setzn uns aufs bankal ind sonn 
Und schaun den kiahn beim gråsn zua
Bei da jausn sitz ma daun in da kuchi
Du beißt åbwechslnd 
Am wiaschtl, am guakal, am kás und am brot ó 
„Wås braucht ma an barista kaffee ausm siebtn beziak,
Wemma an löslichen müüchkaffee auf da hittn håm kó?“, frågst
Wiast so då sitzt, in deim kabúznbulli, da haum und de gummistüfe
Kummts ma gaunz sötsåm voa 
Dåssd unta da wochn 
Joanalist in da stådt bisd 

Text von der Autorin vorlesen lassen


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🎧 Lea Bacher
OPFI

„Des, wås mi am meisten aufregt, is
De zwa kabin san genau gleich
San wáhscheinlich vom söbn menschn 
Dea nix dafia griagt
In da söbm fabrik 
Am söbn dåg
Ausm söbn glumpad
Zompickt woan
Zom in ána kistn
Um d’hoibade wöd gschifft 
Damit i’s heid auspock 
Des oane kabi kost hoid dreimoi so vüü 
Ois des ondare 
Und da anzige untaschied? 
Bei ám bickt hoid a opfi drauf.“  

Text von der Autorin vorlesen lassen


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🎵 Simon Scharinger
DICKA

Meine Leid: i hob se so gern
mei Vawondtschoft, de dõ, de in Wean
ma siagt se eher sötn, meistens is des scho zvü
oiwei dessööbe, nua aundas an Promü 

Vastehts mi ned foisch: i hob se wirklich gern
trotzdem muas und wüü i ned olle ständig seng und hean

Bluat is dicka, dicka ois Wossa
owa Honig is dicka ois Bluat
und a Senf is dicka ois Honig
a Hollandaise is dicka ois Senf, na guat 

Meine Leid: i konn se guat leidn 
nua duat des Leid de Liab oft übasteign
drum soits es ned mit da Vawondtschoft übatreibm
Geburtstag, Ostern, Weihnochtn, ois aundre is zum Speibm

Vastehts mi ned foisch: i hob se wirklich gern
trotzdem muas und wüü i ned olle ständig seng und hean

Bluat is dicka, dicka ois Wossa
owa Honig is dicka ois Bluat
und a Senf is dicka ois Honig
a Hollandaise is dicka ois Senf, na guat 

Kartoffelpüree oda a Semmelkreen
a Steaz, a Müchrahmsuppm oda a glschogena Schnee
Zitronenparfait, Verhackerts oda Haschee
irgendwos is imma dicka, ihr wissts es e

Bluat is dicka, dicka ois Wossa
owa Honig is dicka ois Bluat
und a Senf is dicka ois Honig
a Hollandaise is dicka ois Senf, na guat 

Musikvideo Gesangskapelle Hermann


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Ulrike Titelbach
KOZN UND VÖGÖ

da oma iare liabstn vicha woan de vögö. dawei iss söwa 
nia ausgflogn. si woa in gaunznd dog dahoam
hod kochd, aufgramd und bügöt. 

oba waun zeid woa, hod si si a weng 
zan fensta hi ghugd und hod aussi gschaud.

wei doatn, rund ums vogehaisl do had si si ogschbüd. 
do san de vögö gsessn haufnwais, haum si in bauch voigschlong
mid oi de gaunzn keandl, dewoss eana doatn ausgschdraad hod.

netta gaunz sötn hod si a koz vaiad in unsan goatn. 
Sötn – und oiwei neta amoi. mistvicha schiache! 

do hod de oma nochand oan vo iare schlapfm 
auszong und hods beim fensta aussi züüd.
daun is da schlapfm gflong – und si hod oiwei droffm.  


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Isabella Krainer
GHOSTING

hiaz sitz i do 
allan 
mit da kotz 

ihr stöhts die hoa auf 

es is 
ois hätt sie an 
geist gsehng 
ois würd wos 
im raum 
stehn 

ka ton mea von dir 
mia stöhts die hoa auf 

ois hätts di 
in meim lebn
nia gebn 
es is 
ois würdast grod 
oblebn 

ka ton mea von dir 

a die maus 
mocht kann 
rihra 

die kotz schaut zua 
wia sie koit wird 


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Erich Schirhuber
DE GEISTA

Erich Schirhuber
DE GEISTA

jetzt zaarns wida aun da leine
de drei 
owa meistens wissen s ee recht guat
dass des herrl a feste haund hot
und an kreftign oam mit peckerl
und waun a fuss sogt gengan s mid
und waun a sitz sogt
setzn se se nida
nua dea ane 
dea schaut heit so komisch in woid eene 
hoch in de eest
und s herrl sogt zu mia
heit siicht a wida de geista
jo sogt des herrl
maunchmoi do san s bsundas schtoak
de geista des is hoit a so
und i denk ma
mei wos gawat i jetzt
waun e wissad 
wos dea hund grod sicht
do obn in de bam


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🎧 Dominik Unterthiner
SCHULTOBLICK

Dominik Unterthiner
SCHULTOBLICK


Schultoblick.
Du frogsch mi,
ob ins woll niemand
vom Dorf
gsegn hot.

Drucksch mi mit ausgstreckto
Hond von dir weg. Wollt di
lai umormen, hon
nettamol an
Mehrans gidenkt.

Schultoblick.
Man kannt
inso Zomstien
jo folsch
vostien.

Ziechsch an
deino Zigarette,
machlsch ban
Foiozeug ummanondo.
Losssch a Flomme auflackon
und teatisch sie widdo o.

Schultoblick.
Deine Augn taschtn
die Lait o, als tasche
drau wortn, dass sie
ins ausrichtn.

Stoaßsch mit dein
Schuich gegen mein.
Recht viel nechna
werrmo ins hainte
nimma kem. 

Text vom Autor vorlesen lassen:


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Claudia Rosenwirth-Fendre
MORGNGRAU’N

Claudia Rosenwirth-Fendre
MORGNGRAU’N

In der Nåcht hebm sich 
de Kellerbödn –

und’s Gieblholz 

ziahgt’s 
nåch untn

A Mulmigkeit schreit(et) ein –
huckt sich am untarn Bettrånd –
besteht aus lauta 

a u f ’g r i s s a n e 
A      U      G      N  :

In der Nåcht  s a n  ålle Leichn –

                                             s i e   s a n   y b a   u n s

Und a Zimmerle in Erdgeschoß
werd zum Wårteraum –

WORTE(N)_RAUM 

Dånn kummt’s  neie, junge

M O R G N G R A U’N

und schleppt de Firstziagl
gaxt wieda aufe – am Giebl –
und untn in Parterre

herrscht  f(r)eindlichst fia ålle 

de ranzige Schwoartn

Komfortzonengraus   


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Herbert Eliasch
HORROR AUF DIE OIDN TOG

Herbert Eliasch
HORROR AUF DIE OIDN TOG

Mia san scho beide in Pension
Und wir genießen des jetzt schon
Kane Termine und kan Stress
Waun ma wos woin, daun moch ma des

Reisen, ausgeh, ins Theater
Spontan wo hifliagn mit an Charter
Und daham a heil’ge Ruah
Es fliagn a kane Türen mehr zua

Auf diese Zeit do hauma gwoat
Des Leben woa anstrengend und hoat
Immer vü goabeit, nie woar´s gnua
Und daun de Kinder no dazua

Wickl und Bresln duat und do
Immer wos los, es reißt ned no 
Jedoch des Ärgste soit no kommen
Hod uns die letzte Kroft fost g´nommen

A Horror auf die oidn Tog
Mia haum zerscht glaubt, uns trifft der Schlog
Na bitte ned, des kauns ned sei:
De Kinder ziagn zsaus wieder ei!


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🎧 Dominik Kurcsics
DES FLURIDA VU ÖSTAREICH


Oiwei waun i auf orf.at de gaunzn Chronik-Sochn les,
dua i imma zerst rodn,
aus wöcham Bundeslaund de Nochricht kummt,
und vielleicht is a Talent,
vielleicht is oba a  oafoch nua traurig,
oba den gaunzn Schaß, der do in Obaöstareich passiert
den schmeck i dawei scho fost fehlafrei aussa.

Text vom Autor vorlesen lassen

* Der Text ist Teil des Zyklus „Hoamatlaund. A Obrechnung„. Mehr daraus können Sie in unserer Printausgabe lesen und hören!


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Peschka, Karin

Karin Peschka

*1967, veröffentlichte bislang sechs Bücher im Otto Müller Verlag: »Watschenmann« (2014), »FanniPold« (2016), »Autolyse Wien«. »Erzählungen vom Ende« (2017), »Putzt euch, tanzt, lacht« (2020), »Dschomba« (2023) und das Theaterstück »Bruckners Affe« (2024). Dazu kommen zahlreiche Beiträge für Anthologien, Lyrik, der Text-Bild-Ton-Austausch mit anderen Künstler/innen und sprachliche Experimente.

letzte Auszeichnungen:

  • 2024: Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien
  • 2023: Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur 2023
  • 2023: Arbeitsstipendium des Landes Oberösterreich für die bibliophile Ausgabe des Theaterstücks „Bruckners Affe“ (Premiere & Erscheinungstermin Anfang Juli 2024)
  • 2020: Shortlist Österreichischer Buchpreis (Putzt euch, tanzt, lacht)
  • Robert-Musil-Stipendium 2020-2023 der Sektion für Kunst und Kultur des Bundeskanzleramtes für das Romanprojekt Dragan Džomba

zur Website der Autorin

Titelbach, Ulrike

Ulrike Titelbach

lebt und arbeitet in Wien. Sie ist Autorin, Herausgeberin sowie promovierte Germanistin und unterrichtet am Institut für Deutsche Philologie der Universität Wien (u.a. Literatur und Kreatives Schreiben). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, etwa den Feldkircher Lyrikpreis 2023.

Aktuelle Werke: „Fragile Umarmungen“ (edition offenes feld 2021), „Nachtschatten im Frauenhaarmoos. Phytopoetische Dialoge“ (Edition Melos 2025, gemeinsam mit Sofie Morin) und „augen im hoiz. kurzgedichte in zwei klangfarben“ (Edition Melos 2025). 

Literarische Beiträge von Ulrike Titelbach finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U60-61/2019
U68-69/2021
U70-72/ 2021
U72–73/2022
U74-75/ 2022
U76–77/ 2023
U86–87/2025

Literatur von
Ulrike Titelbach
auf unserem Blog

Grausgruber, Gaby

Gaby Grausgruber

geb. 1957, verheiratet, wohnhaft in Gurten/OÖ, 
Schriftstellerin, Malerin 
Seit der Schulzeit ist Schreiben ihre Leidenschaft und bereichert ihr Leben ungemein. 
Diverse Auszeichnungen und Veröffentlichungen in Anthologien und Medien geben ihrem Schreiben immer wieder Schwung für weitere Textideen. 
Anerkennungspreise beim Int. Kinder-u. Jugendwettbewerb Schwanenstadt
Aufführung von Theaterkurzkrimis in Wien. Texte für Literaturprogramm bei Radio 889FM Kultur, Berlin und dem Freien Radio Innviertel.
Kinderbücher sowie Bücher in Mundart und Hochdeutsch für Erwachsene wurden bereits veröffentlicht.
Vorstands-Mitglied im Schatzdorfer-Verein, OÖ
Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, eV

Literarische Beiträge von Gaby Grausgruber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U86–87/2025

Literatur von
Gaby Grausgruber
auf unserem Blog

Bacher, Lea

Lea Bacher

ist Redaktionsmitglied bei Morgenschtean.
Sie kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Sie studierte Publizistik sowie Romanistik und später Politikwissenschaft an der Uni Wien und der Sapienza in Rom und verbrachte einige Zeit in der Toskana. 
Sie schreibt als freie Journalistin und Texterin am liebsten Porträts, Reportagen und Artikel über gesellschaftspolitische Themen. Lyrik und Prosa gibt es von ihr auf diversen (Poetry Slam) Bühnen Wiens zu hören. Seit 2023 ist sie auch bei ORF III tätig. 

Literarische Beiträge von Lea Bacher finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U86–87/2025

Literatur von
Lea Bacher
auf unserem Blog

Anglberger, Hans

Hans Anglberger

geboren 1968 in Braunau/Inn, lebt in Linz. Bis 2002 Waldpathologe, danach Bibliothekar und im Kulturbereich tätig. Schreibt selten, aber immer wieder, vorwiegend Lyrik und Kurzprosa. 

Seiner, Karin

Karin Seiner

[Keine Biografie vorhanden]

Wiesmahr, Denis

Denise Wiesmahr


Denise Wiesmahr. Studiert Lehramt für Inklusive Pädagogik, Deutsch und Geschichte in Wien. Arbeitet seit mehreren Jahren im Sozialbereich mit Menschen mit Behinderungen. Schreibt vor allem Lyrik, aber auch die eine oder andere pädagogische Planung. Erste Veröffentlichungen in DUM, etcetera, DIE BRACHE, AWA und im Jahrbuch der Lyrik Edition As. Auf der Shortlist vom Poesiepreis Ausseerland 2024. 

Unterthiner, Dominik

Foto © Elisabeth Plunser

Dominik Unterthiner

geboren 1988 und aufgewachsen in Reischach, lebt in Innsbruck. Er ist ein vielseitiger Akademiker und Schriftsteller. Nach Abschluss seines Lehramtsstudiums und Doktorats hat er als Dozent an der Universität Innsbruck, der KPH Stams und PH Weingarten sowie als Lehrperson an Tiroler Schulen gearbeitet. Zeitgleich hat er auf Tiroler Bühnen gespielt und Regie geführt (Bogentheater, Westbahntheater, die Bäckerei). Weiters arbeitet er als Kulturjournalist bei FREIRAD – freies Radio Innsbruck und ist seit 2025 im Vorstand der IG Autorinnen Autoren Tirol. Sein erstes Theaterstück „Lila Regen“ führt das Bogentheater Innsbruck im Herbst 2025 auf. Seine literarischen Texte sind in Magazinen erschienen, sein Romandebüt erscheint 2027.

Surma, Eva

Eva Surma

Gebürtige Grazerin. Lebt und schreibt in Leibnitz, in der Südsteiermark, aber auch sehr gern am Meer und anderswo. Sie hat Deutsch als Fremdsprache in Graz, Judenburg und Modena im MA-Studium abgeschlossen und darf sich, nach einem Studium an der Donau Universität Krems, Akademische Expertin der Migrationswissenschaften nennen. Feminismus ist ihr Beruf und ihre Berufung.
2005 gründet sie gemeinsam mit Sandra Jakomini den verein-freiraum, der bis 2025 die Frauenberatungsstelle Leibnitz trägt.
2021 gründet sie mit Mark Klenk den Verein Worte und Taten.
Seit 2022 ist Eva Surma Mitglied der IGfem und gründet im selben Jahr zusammen mit Anna Cech die IGfem Bezirk Leibnitz Schwesternvereinigung.
Eva Surma ist seit vielen Jahren leidenschaftliches Mitglied der internationalen Plattform literatur*grenzenlos und seit 2023 PEN Mitglied. 

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Als dem Chaos verbundene Grenzgängerin ist Eva Surma immer auf der Suche nach Altem und nach Neuem. Seit 15 Jahren ist Eva Surma Mitglied des Lebringer Literaturkreises. Poetik-Preis: 2022 Un Monte di Poesia, Florenz, „Premio Oltre Confine“. Am 26. Mai 2023 reklamiert sie ihre Meerschutzgedicht „Mare, il grande fratello blu“ auf der Piazza Unitá in Triest auf Italienisch und Deutsch, im Rahmen einer Veranstaltung von Mare Nordest gemeinsam mit ihrer feministischen Künstlerkollegin Qing Yue. Jüngste Prämierung des Gedichts Ex Tempore im Rahmen von SIPAR Kroatien, 2024.
Veröffentlichungen erschienen im Rahmen verschiedener Projekte der Frauenberatungsstelle Leibnitz, wie Das Frauen Fluchtgeschichtenbuch (BKA 2012) und Sommerschnee (StoP 2025). Darüber hinaus Texte in Anthologien von PEN und IGfem. Sowie Die Farbe sieben, ein feministisches Co-Writing Projekt. Das Sachbuch Wenn Frauen zu sehr schuften, gemeinsam mit Maria Rösslhumer, verlegte Anita Keiper in Graz 2025.


Nußbaumer, Laura


Laura Nußbaumer; Foto © Martin Jordan

Laura Nußbaumer

Geboren 1997 in Bludenz, Vorarlberg. Wohnt seit 2018 in Wien. Studiert für den Master of Education in Englisch, Psychologie und Philosophie an der Universität Wien. Unterrichtet an einer Wiener Mittelschule. Mitglied von literatur:vorarlberg. Schreibt und veröffentlicht Prosa und Lyrik in Deutsch, Englisch und Vorarlbergerisch. Debütroman Riesendisteln beißen nicht (fabrik.transit 2023).

Website: www.lauranussbaumerundlouis-a.com
Instagram: @imaginary_friend_louisa

zuletzt aktualisiert 2024

Literarische Beiträge von Laura Nußbaumer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U78-79/2023
U80-81/2024
U86–87/2025

Lerch, Johannes

Johannes
Lerch

Jahrgang 1981, aufgewachsen in Wien. Nach ein paar Jahren in Graz und Berlin nun wieder in Wien sesshaft. Er liebt Gestaltung jeder Art und arbeitet mit viel Leidenschaft in den Bereichen Text, Produktdesign, Fotografie, Grafik und früher auch Tanz.
Textveröffentlichungen in DUM und Morgenschtean, Lesungen bei Heftpräsentationen und Salonabenden.

Kremitzer, Melanie

Melanie
Kremnitzer

*2004 in Bruck an der Mur, lebt in Mürzzuschlag und Graz, wo sie Germanistik studiert. Sie schreibt experimentelle Prosa und Lyrik sowohl auf Hochdeutsch als auch im Dialekt. 2019 erreichte sie das Finale des Wettbewerbs Texte Wien, 2024 erhielt sie den 3. Platz beim Franz-Kafka-Schreibwettbewerb des Unipress Verlags Graz.  Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.

Kühn, Wolfang

© Petra Halbmayer

Wolfgang Kühn, geboren 1965, lebt in Zöbing und in Wien. Autor, Musiker, Herausgeber, Veranstalter. Zuletzt erschienen 2022 der Roman „Kurzenbach“ (Bibliothek der Provinz) und im Herbst 2025 gemeinsam mit Herbert Eigner-Kobenz der Band „da fraunz und da koal. pongen im dialekt“ (Literaturedition Niederösterreich.
 

Literarische Beiträge von Wolfang Kühn finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U5/ 2005
U13/ 2006
U38-39 / 2013
U44-45 /2015
U50-51/ 2017
U64-65/2020
U66-67/2020
U68-69/2021
U72-73/2022
U76-77/2023
U78-79/2024 (Beilage)
U80-81/2024
U84-85/2025 (Beilage)
U86–87/2025

Huber, Mario

Mario Huber

Autor und Literaturwissenschafter, geboren und aufgewachsen in der Oststeiermark. Studium der Germanistik und Philosophie in Graz. Zurzeit forscht er am Archiv der Zeitgenossen an der Universität Krems und lehrt am Germanistikinstitut der Universität Graz. Literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften, unter anderem perspektiveLichtungen,DUMKarussell. 2024 Gewinner des Feldbacher Literaturpreises und nominiert für den Publiukumspreis beim Feldkircher Lyrikwettbewerb.
> zur Website des Autors

beuren, dan*ela

dan*ela beuren

lebt in Wien als Autorin von literarischen Kurztexten (Deutsch, Englisch und mehrsprachig), Übersetzungen und sprachspielerischen Rätseln. Performerin, solo oder im Kollektiv (Performancegruppe grauenfruppe). www.sprach-raum.at

Bandita, Rita

Rita Bandita

Liebt den Kasperl, alte Filme und die Geisterbahn.
Schreibt auch auf Hochdeutsch, aber unter anderem Namen 😉
Kontakt: ritasbanditas@gmail.com

Ammon, Philipp

Philipp Ammon

ist Historiker und Slawist. Bei Vittorio Klostermann erschien 2020 Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation. Die Wurzeln des Konflikts vom 18. Jh. bis 1924. Deutsch-, englisch-, jiddisch-, russisch-, französisch und italienischsprachigen Essays, Geschichten und Gedichte erschienen und erscheinen in der Neuen Zürcher Zeitung (Schweiz), Jüdische Rundschau, tabula rasa, Das Blättchen, Ossietzky, Rhein!, karenina (Deutschland) , erostepost (Österreich), Revue Verso (Frankreich), Nuove Lettere, Osservatorio Letterario, Anthos, Calabria Letteraria (Italien), Континент (Rußland), Quadrant (Australien) აფრა, სჯანი (Georgien), Bombay Review, Qutub Minar Review (Indien), Tales of Reverie, WestWard Quarterly, Juste Milieu Lit & Art Zine (USA), Grine Medine (Niederlande), Зеркало, יידישלאנד (Israel). Russische und französische Gedichte wurden in Rußland und Frankreich vertont. 2020 gewann er den XXXVI. Literaturpreis (2020) für Poesie, Erzählung, Essayistik in der I. Sektion (unveröffentlichtes Einzelgedicht) mit dem Gedicht Città eterna des Italienischen Kulturinstituts Neapel und der internationalen Poesie- und Literaturzeitschrift Nuove Lettere. 

Schirhuber, Erich

Erich Schirhuber

Geboren 1955 in Vöslau, lebt in Maria Enzersdorf und Baden. Studium der Germanistik, Dr.phil.
Arbeitete als Journalist, Literaturkritiker und Verlagsangestellter, von 1983 bis 2012 Bibliothekar bei den Büchereien Wien, zuletzt als Lektoratsleiter; seitdem freiberuflich.
Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Belgien, Italien und Ungarn. 
Zahlreiche Artikel zur aktuellen Literatur, Mitherausgeber einer Stefan-Zweig-Edition. 
Langjähriges Vorstandsmitglied beim ÖDA und beim Podium, Mitglied beim PEN-Club und dem OESV.

Einzelpublikationen: Neun Lyrikbände, eine Kriminalnovelle, ein Kochbuch. Zuletzt: Ausgewählte Lyrik. Wien: Podium 2025

Literarische Beiträge von Erich Schirhuber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U13/ 2006
U21-22/ 2008
U24-25 /2009
U26-27 /2009
U29-30 /2010
U31-33 /2011
U84-85/2025
U86–87/2025





Dangl, Daniela

DANIELA DANGL

Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel (Niederösterreich) geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, unterrichtet am berufsbildenden Schulzentrum Horn, lebt mit ihrer Familie im nördlichen Niederösterreich und schreibt Kurzgeschichten und Dialektlyrik.

D. Dangl fokussiert in ihren Texten Beziehungen, stellt Fragen an die Vorfahren und thematisiert das Schweigen der Heimat.

Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

Daniela Dangl: „Lichte Schatten“, Erzählungen, Literaturedition Niederösterreich, März 2025

zuletzt aktualisiert 2025, Quelle: dum.at

Bild © Bernhard Dangl

Literarische Beiträge von Daniela Dangl finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84–85/2025
U86–87/2025

Winterstein, Stefan

Stefan Winterstein


Stefan Winterstein, geboren 1981 in Wien, lebt als Autor, Lektor und Literaturwissenschaftler in Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Literarische Beiträge von Stefan Winterstein finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U78-79/2023
U82-83/2024
U84-85/2025
U86–87/2025

Autorinnen Ausgabe U86-87

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