Isabella Krainer
GHOSTING

hiaz sitz i do 
allan 
mit da kotz 

ihr stöhts die hoa auf 

es is 
ois hätt sie an 
geist gsehng 
ois würd wos 
im raum 
stehn 

ka ton mea von dir 
mia stöhts die hoa auf 

ois hätts di 
in meim lebn
nia gebn 
es is 
ois würdast grod 
oblebn 

ka ton mea von dir 

a die maus 
mocht kann 
rihra 

die kotz schaut zua 
wia sie koit wird 


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Erich Schirhuber
DE GEISTA

Erich Schirhuber
DE GEISTA

jetzt zaarns wida aun da leine
de drei 
owa meistens wissen s ee recht guat
dass des herrl a feste haund hot
und an kreftign oam mit peckerl
und waun a fuss sogt gengan s mid
und waun a sitz sogt
setzn se se nida
nua dea ane 
dea schaut heit so komisch in woid eene 
hoch in de eest
und s herrl sogt zu mia
heit siicht a wida de geista
jo sogt des herrl
maunchmoi do san s bsundas schtoak
de geista des is hoit a so
und i denk ma
mei wos gawat i jetzt
waun e wissad 
wos dea hund grod sicht
do obn in de bam


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🎧 Dominik Unterthiner
SCHULTOBLICK

Dominik Unterthiner
SCHULTOBLICK


Schultoblick.
Du frogsch mi,
ob ins woll niemand
vom Dorf
gsegn hot.

Drucksch mi mit ausgstreckto
Hond von dir weg. Wollt di
lai umormen, hon
nettamol an
Mehrans gidenkt.

Schultoblick.
Man kannt
inso Zomstien
jo folsch
vostien.

Ziechsch an
deino Zigarette,
machlsch ban
Foiozeug ummanondo.
Losssch a Flomme auflackon
und teatisch sie widdo o.

Schultoblick.
Deine Augn taschtn
die Lait o, als tasche
drau wortn, dass sie
ins ausrichtn.

Stoaßsch mit dein
Schuich gegen mein.
Recht viel nechna
werrmo ins hainte
nimma kem. 

Text vom Autor vorlesen lassen:


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Claudia Rosenwirth-Fendre
MORGNGRAU’N

Claudia Rosenwirth-Fendre
MORGNGRAU’N

In der Nåcht hebm sich 
de Kellerbödn –

und’s Gieblholz 

ziahgt’s 
nåch untn

A Mulmigkeit schreit(et) ein –
huckt sich am untarn Bettrånd –
besteht aus lauta 

a u f ’g r i s s a n e 
A      U      G      N  :

In der Nåcht  s a n  ålle Leichn –

                                             s i e   s a n   y b a   u n s

Und a Zimmerle in Erdgeschoß
werd zum Wårteraum –

WORTE(N)_RAUM 

Dånn kummt’s  neie, junge

M O R G N G R A U’N

und schleppt de Firstziagl
gaxt wieda aufe – am Giebl –
und untn in Parterre

herrscht  f(r)eindlichst fia ålle 

de ranzige Schwoartn

Komfortzonengraus   


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Herbert Eliasch
HORROR AUF DIE OIDN TOG

Herbert Eliasch
HORROR AUF DIE OIDN TOG

Mia san scho beide in Pension
Und wir genießen des jetzt schon
Kane Termine und kan Stress
Waun ma wos woin, daun moch ma des

Reisen, ausgeh, ins Theater
Spontan wo hifliagn mit an Charter
Und daham a heil’ge Ruah
Es fliagn a kane Türen mehr zua

Auf diese Zeit do hauma gwoat
Des Leben woa anstrengend und hoat
Immer vü goabeit, nie woar´s gnua
Und daun de Kinder no dazua

Wickl und Bresln duat und do
Immer wos los, es reißt ned no 
Jedoch des Ärgste soit no kommen
Hod uns die letzte Kroft fost g´nommen

A Horror auf die oidn Tog
Mia haum zerscht glaubt, uns trifft der Schlog
Na bitte ned, des kauns ned sei:
De Kinder ziagn zsaus wieder ei!


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🎧 Dominik Kurcsics
DES FLURIDA VU ÖSTAREICH


Oiwei waun i auf orf.at de gaunzn Chronik-Sochn les,
dua i imma zerst rodn,
aus wöcham Bundeslaund de Nochricht kummt,
und vielleicht is a Talent,
vielleicht is oba a  oafoch nua traurig,
oba den gaunzn Schaß, der do in Obaöstareich passiert
den schmeck i dawei scho fost fehlafrei aussa.

Text vom Autor vorlesen lassen

* Der Text ist Teil des Zyklus „Hoamatlaund. A Obrechnung„. Mehr daraus können Sie in unserer Printausgabe lesen und hören!


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Peschka, Karin

Karin Peschka

*1967, veröffentlichte bislang sechs Bücher im Otto Müller Verlag: »Watschenmann« (2014), »FanniPold« (2016), »Autolyse Wien«. »Erzählungen vom Ende« (2017), »Putzt euch, tanzt, lacht« (2020), »Dschomba« (2023) und das Theaterstück »Bruckners Affe« (2024). Dazu kommen zahlreiche Beiträge für Anthologien, Lyrik, der Text-Bild-Ton-Austausch mit anderen Künstler/innen und sprachliche Experimente.

letzte Auszeichnungen:

  • 2024: Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien
  • 2023: Landeskulturpreis Oberösterreich für Literatur 2023
  • 2023: Arbeitsstipendium des Landes Oberösterreich für die bibliophile Ausgabe des Theaterstücks „Bruckners Affe“ (Premiere & Erscheinungstermin Anfang Juli 2024)
  • 2020: Shortlist Österreichischer Buchpreis (Putzt euch, tanzt, lacht)
  • Robert-Musil-Stipendium 2020-2023 der Sektion für Kunst und Kultur des Bundeskanzleramtes für das Romanprojekt Dragan Džomba

zur Website der Autorin

Titelbach, Ulrike

Ulrike Titelbach

lebt und arbeitet in Wien. Sie ist Autorin, Herausgeberin sowie promovierte Germanistin und unterrichtet am Institut für Deutsche Philologie der Universität Wien (u.a. Literatur und Kreatives Schreiben). Für ihre literarische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, etwa den Feldkircher Lyrikpreis 2023.

Aktuelle Werke: „Fragile Umarmungen“ (edition offenes feld 2021), „Nachtschatten im Frauenhaarmoos. Phytopoetische Dialoge“ (Edition Melos 2025, gemeinsam mit Sofie Morin) und „augen im hoiz. kurzgedichte in zwei klangfarben“ (Edition Melos 2025). 

Literarische Beiträge von Ulrike Titelbach finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U60-61/2019
U68-69/2021
U70-72/ 2021
U72–73/2022
U74-75/ 2022
U76–77/ 2023
U86–87/2025

Literatur von
Ulrike Titelbach
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Grausgruber, Gaby

Gaby Grausgruber

geb. 1957, verheiratet, wohnhaft in Gurten/OÖ, 
Schriftstellerin, Malerin 
Seit der Schulzeit ist Schreiben ihre Leidenschaft und bereichert ihr Leben ungemein. 
Diverse Auszeichnungen und Veröffentlichungen in Anthologien und Medien geben ihrem Schreiben immer wieder Schwung für weitere Textideen. 
Anerkennungspreise beim Int. Kinder-u. Jugendwettbewerb Schwanenstadt
Aufführung von Theaterkurzkrimis in Wien. Texte für Literaturprogramm bei Radio 889FM Kultur, Berlin und dem Freien Radio Innviertel.
Kinderbücher sowie Bücher in Mundart und Hochdeutsch für Erwachsene wurden bereits veröffentlicht.
Vorstands-Mitglied im Schatzdorfer-Verein, OÖ
Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, eV

Literarische Beiträge von Gaby Grausgruber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U86–87/2025

Literatur von
Gaby Grausgruber
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Bacher, Lea

Lea Bacher

ist Redaktionsmitglied bei Morgenschtean.
Sie kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Sie studierte Publizistik sowie Romanistik und später Politikwissenschaft an der Uni Wien und der Sapienza in Rom und verbrachte einige Zeit in der Toskana. 
Sie schreibt als freie Journalistin und Texterin am liebsten Porträts, Reportagen und Artikel über gesellschaftspolitische Themen. Lyrik und Prosa gibt es von ihr auf diversen (Poetry Slam) Bühnen Wiens zu hören. Seit 2023 ist sie auch bei ORF III tätig. 

Literarische Beiträge von Lea Bacher finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U86–87/2025

Literatur von
Lea Bacher
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Anglberger, Hans

Hans Anglberger

geboren 1968 in Braunau/Inn, lebt in Linz. Bis 2002 Waldpathologe, danach Bibliothekar und im Kulturbereich tätig. Schreibt selten, aber immer wieder, vorwiegend Lyrik und Kurzprosa. 

Seiner, Karin

Karin Seiner

[Keine Biografie vorhanden]

Wiesmahr, Denis

Denise Wiesmahr


Denise Wiesmahr. Studiert Lehramt für Inklusive Pädagogik, Deutsch und Geschichte in Wien. Arbeitet seit mehreren Jahren im Sozialbereich mit Menschen mit Behinderungen. Schreibt vor allem Lyrik, aber auch die eine oder andere pädagogische Planung. Erste Veröffentlichungen in DUM, etcetera, DIE BRACHE, AWA und im Jahrbuch der Lyrik Edition As. Auf der Shortlist vom Poesiepreis Ausseerland 2024. 

Unterthiner, Dominik

Foto © Elisabeth Plunser

Dominik Unterthiner

geboren 1988 und aufgewachsen in Reischach, lebt in Innsbruck. Er ist ein vielseitiger Akademiker und Schriftsteller. Nach Abschluss seines Lehramtsstudiums und Doktorats hat er als Dozent an der Universität Innsbruck, der KPH Stams und PH Weingarten sowie als Lehrperson an Tiroler Schulen gearbeitet. Zeitgleich hat er auf Tiroler Bühnen gespielt und Regie geführt (Bogentheater, Westbahntheater, die Bäckerei). Weiters arbeitet er als Kulturjournalist bei FREIRAD – freies Radio Innsbruck und ist seit 2025 im Vorstand der IG Autorinnen Autoren Tirol. Sein erstes Theaterstück „Lila Regen“ führt das Bogentheater Innsbruck im Herbst 2025 auf. Seine literarischen Texte sind in Magazinen erschienen, sein Romandebüt erscheint 2027.

Surma, Eva

Eva Surma

Gebürtige Grazerin. Lebt und schreibt in Leibnitz, in der Südsteiermark, aber auch sehr gern am Meer und anderswo. Sie hat Deutsch als Fremdsprache in Graz, Judenburg und Modena im MA-Studium abgeschlossen und darf sich, nach einem Studium an der Donau Universität Krems, Akademische Expertin der Migrationswissenschaften nennen. Feminismus ist ihr Beruf und ihre Berufung.
2005 gründet sie gemeinsam mit Sandra Jakomini den verein-freiraum, der bis 2025 die Frauenberatungsstelle Leibnitz trägt.
2021 gründet sie mit Mark Klenk den Verein Worte und Taten.
Seit 2022 ist Eva Surma Mitglied der IGfem und gründet im selben Jahr zusammen mit Anna Cech die IGfem Bezirk Leibnitz Schwesternvereinigung.
Eva Surma ist seit vielen Jahren leidenschaftliches Mitglied der internationalen Plattform literatur*grenzenlos und seit 2023 PEN Mitglied. 

weiterlesen

Als dem Chaos verbundene Grenzgängerin ist Eva Surma immer auf der Suche nach Altem und nach Neuem. Seit 15 Jahren ist Eva Surma Mitglied des Lebringer Literaturkreises. Poetik-Preis: 2022 Un Monte di Poesia, Florenz, „Premio Oltre Confine“. Am 26. Mai 2023 reklamiert sie ihre Meerschutzgedicht „Mare, il grande fratello blu“ auf der Piazza Unitá in Triest auf Italienisch und Deutsch, im Rahmen einer Veranstaltung von Mare Nordest gemeinsam mit ihrer feministischen Künstlerkollegin Qing Yue. Jüngste Prämierung des Gedichts Ex Tempore im Rahmen von SIPAR Kroatien, 2024.
Veröffentlichungen erschienen im Rahmen verschiedener Projekte der Frauenberatungsstelle Leibnitz, wie Das Frauen Fluchtgeschichtenbuch (BKA 2012) und Sommerschnee (StoP 2025). Darüber hinaus Texte in Anthologien von PEN und IGfem. Sowie Die Farbe sieben, ein feministisches Co-Writing Projekt. Das Sachbuch Wenn Frauen zu sehr schuften, gemeinsam mit Maria Rösslhumer, verlegte Anita Keiper in Graz 2025.


Nußbaumer, Laura


Laura Nußbaumer; Foto © Martin Jordan

Laura Nußbaumer

Geboren 1997 in Bludenz, Vorarlberg. Wohnt seit 2018 in Wien. Studiert für den Master of Education in Englisch, Psychologie und Philosophie an der Universität Wien. Unterrichtet an einer Wiener Mittelschule. Mitglied von literatur:vorarlberg. Schreibt und veröffentlicht Prosa und Lyrik in Deutsch, Englisch und Vorarlbergerisch. Debütroman Riesendisteln beißen nicht (fabrik.transit 2023).

Website: www.lauranussbaumerundlouis-a.com
Instagram: @imaginary_friend_louisa

zuletzt aktualisiert 2024

Literarische Beiträge von Laura Nußbaumer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U78-79/2023
U80-81/2024
U86–87/2025

Lerch, Johannes

Johannes
Lerch

Jahrgang 1981, aufgewachsen in Wien. Nach ein paar Jahren in Graz und Berlin nun wieder in Wien sesshaft. Er liebt Gestaltung jeder Art und arbeitet mit viel Leidenschaft in den Bereichen Text, Produktdesign, Fotografie, Grafik und früher auch Tanz.
Textveröffentlichungen in DUM und Morgenschtean, Lesungen bei Heftpräsentationen und Salonabenden.

Kremitzer, Melanie

Melanie
Kremnitzer

*2004 in Bruck an der Mur, lebt in Mürzzuschlag und Graz, wo sie Germanistik studiert. Sie schreibt experimentelle Prosa und Lyrik sowohl auf Hochdeutsch als auch im Dialekt. 2019 erreichte sie das Finale des Wettbewerbs Texte Wien, 2024 erhielt sie den 3. Platz beim Franz-Kafka-Schreibwettbewerb des Unipress Verlags Graz.  Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien.

Kühn, Wolfang

© Petra Halbmayer

Wolfgang Kühn, geboren 1965, lebt in Zöbing und in Wien. Autor, Musiker, Herausgeber, Veranstalter. Zuletzt erschienen 2022 der Roman „Kurzenbach“ (Bibliothek der Provinz) und im Herbst 2025 gemeinsam mit Herbert Eigner-Kobenz der Band „da fraunz und da koal. pongen im dialekt“ (Literaturedition Niederösterreich.
 

Literarische Beiträge von Wolfang Kühn finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U5/ 2005
U13/ 2006
U38-39 / 2013
U44-45 /2015
U50-51/ 2017
U64-65/2020
U66-67/2020
U68-69/2021
U72-73/2022
U76-77/2023
U78-79/2024 (Beilage)
U80-81/2024
U84-85/2025 (Beilage)
U86–87/2025

Huber, Mario

Mario Huber

Autor und Literaturwissenschafter, geboren und aufgewachsen in der Oststeiermark. Studium der Germanistik und Philosophie in Graz. Zurzeit forscht er am Archiv der Zeitgenossen an der Universität Krems und lehrt am Germanistikinstitut der Universität Graz. Literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften, unter anderem perspektiveLichtungen,DUMKarussell. 2024 Gewinner des Feldbacher Literaturpreises und nominiert für den Publiukumspreis beim Feldkircher Lyrikwettbewerb.
> zur Website des Autors

beuren, dan*ela

dan*ela beuren

lebt in Wien als Autorin von literarischen Kurztexten (Deutsch, Englisch und mehrsprachig), Übersetzungen und sprachspielerischen Rätseln. Performerin, solo oder im Kollektiv (Performancegruppe grauenfruppe). www.sprach-raum.at

Bandita, Rita

Rita Bandita

Liebt den Kasperl, alte Filme und die Geisterbahn.
Schreibt auch auf Hochdeutsch, aber unter anderem Namen 😉
Kontakt: ritasbanditas@gmail.com

Ammon, Philipp

Philipp Ammon

ist Historiker und Slawist. Bei Vittorio Klostermann erschien 2020 Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation. Die Wurzeln des Konflikts vom 18. Jh. bis 1924. Deutsch-, englisch-, jiddisch-, russisch-, französisch und italienischsprachigen Essays, Geschichten und Gedichte erschienen und erscheinen in der Neuen Zürcher Zeitung (Schweiz), Jüdische Rundschau, tabula rasa, Das Blättchen, Ossietzky, Rhein!, karenina (Deutschland) , erostepost (Österreich), Revue Verso (Frankreich), Nuove Lettere, Osservatorio Letterario, Anthos, Calabria Letteraria (Italien), Континент (Rußland), Quadrant (Australien) აფრა, სჯანი (Georgien), Bombay Review, Qutub Minar Review (Indien), Tales of Reverie, WestWard Quarterly, Juste Milieu Lit & Art Zine (USA), Grine Medine (Niederlande), Зеркало, יידישלאנד (Israel). Russische und französische Gedichte wurden in Rußland und Frankreich vertont. 2020 gewann er den XXXVI. Literaturpreis (2020) für Poesie, Erzählung, Essayistik in der I. Sektion (unveröffentlichtes Einzelgedicht) mit dem Gedicht Città eterna des Italienischen Kulturinstituts Neapel und der internationalen Poesie- und Literaturzeitschrift Nuove Lettere. 

Schirhuber, Erich

Erich Schirhuber

Geboren 1955 in Vöslau, lebt in Maria Enzersdorf und Baden. Studium der Germanistik, Dr.phil.
Arbeitete als Journalist, Literaturkritiker und Verlagsangestellter, von 1983 bis 2012 Bibliothekar bei den Büchereien Wien, zuletzt als Lektoratsleiter; seitdem freiberuflich.
Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Belgien, Italien und Ungarn. 
Zahlreiche Artikel zur aktuellen Literatur, Mitherausgeber einer Stefan-Zweig-Edition. 
Langjähriges Vorstandsmitglied beim ÖDA und beim Podium, Mitglied beim PEN-Club und dem OESV.

Einzelpublikationen: Neun Lyrikbände, eine Kriminalnovelle, ein Kochbuch. Zuletzt: Ausgewählte Lyrik. Wien: Podium 2025

Literarische Beiträge von Erich Schirhuber finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U13/ 2006
U21-22/ 2008
U24-25 /2009
U26-27 /2009
U29-30 /2010
U31-33 /2011
U84-85/2025
U86–87/2025
U88–89/2025





Dangl, Daniela

DANIELA DANGL

Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel (Niederösterreich) geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, unterrichtet am berufsbildenden Schulzentrum Horn, lebt mit ihrer Familie im nördlichen Niederösterreich und schreibt Kurzgeschichten und Dialektlyrik.

D. Dangl fokussiert in ihren Texten Beziehungen, stellt Fragen an die Vorfahren und thematisiert das Schweigen der Heimat.

Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

Daniela Dangl: „Lichte Schatten“, Erzählungen, Literaturedition Niederösterreich, März 2025

zuletzt aktualisiert 2025, Quelle: dum.at

Bild © Bernhard Dangl

Literarische Beiträge von Daniela Dangl finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U84–85/2025
U86–87/2025

Winterstein, Stefan

Stefan Winterstein


Stefan Winterstein, geboren 1981 in Wien, lebt als Autor, Lektor und Literaturwissenschaftler in Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Literarische Beiträge von Stefan Winterstein finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U78-79/2023
U82-83/2024
U84-85/2025
U86–87/2025
U88–89/2026

Autorinnen Ausgabe U86-87

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Jatzek, Gerald

Gerald Jatzek

Geboren 1956 in Wien. Als Autor in verschiedenen Genres tätig. Musiker, Journalist, Schauspieler. PEN-Preis für junge Lyrik. Literaturstipendium der Stadt Wien. Mitglied der GAV und der IDI.

Veröffentlichungen (Auswahl)
​Veröffentlichungen (Stand 2011):
„Die Lieder riechen nach Thymian. Reisegedichte.“ Verlag Berger.
„Die Trottellumme – CD mit Kinderliedern von Gernot Kögel & Claudia Nicolai nach Texten von Gerald Jatzek“, Helbling Verlag.
„Rabauken Reime – Kindergedichte“, Residenz Verlag.
„Der Hund ist tot – Grätzelgeschichten“, Löcker Verlag. (Beyerl/Chobot/Jatzek)
„5-er Edition. Literatur aus Margareten.“ Verlagshaus Hernals. (Hrsg. Harald Pesata, Anthologie mit 28 AutorInnen aus Wien Margareten).
„Schmäh ohne, aber echt. Wiener Satire und Humor aus Hundert Jahren.“ (Hrsg. Gerald Jatzek und Manfred Chobot), Wien, Edition Mokka. 2011.

Literarische Beiträge von Gerald Jatzek finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
2/ 1990
10/ 1992
21–22/ 1995
6U/ 2004
U20/ 2008
U29–30/ 2010
U54-55/2018
U64–65/ 2020
U68–69/ 2021
U86–87/ 2025





Polak-Pollhammer, Angelika

© privat

Angelika Polak-Pollhammer

Geboren 31.01.1974. Lebt und arbeitet derzeit in Imst.
Seit 2010 Mitglied der Oberländer Literarturplattform Wortraum (Obfrau seit 2016),
seit 2015 Mitglied beim IDI und Turmbund Innsbruck.
Gewinnerin des Karl-Pömer-Preises 2017, Neue Mundart – Stelzhamerbund.
2019 Teilnahme an der Kunststraße Imst, „Der Stoff aus dem die Träume sind“.
Schreibt in Schriftsprache und Dialekt.

Literarische Beiträge von Angelika Polak-Pollhammer finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U40-41/ 2014
U44-45/ 2015
U48-49/ 2016
U52-53/ 2017
U62-63/ 2019
U70–71/ 2021
U74-75/ 2022
U80–81/2023






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Fundstück

Fundstück #1

erschienen in
Morgenschtean 20
1994

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DialektSHOG #10 zum Nachhören

DialektSHOG #10 zum Nachhören

Am 23.9. ging unsere 10. Dialekt-Sondersendung erstmals über den Äther von Radio Helsinki – diesmal stellten wir beim DialektSHOG die GRAUKO-Mitglieder selbst in den Mittelpunkt.

Link zum Archiv: https://cba.media/734732

Welche Familiensprachen haben die Mitglieder des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs geprägt? Wer schreibt wann im Dialekt – oder auch nie? Wer hat es für die Sendung erstmals versucht? Und wie klingt das Gottscheerische, das in Isolde Bermanns Romanprojekt eine wichtige Rolle spielt?

Mit Interviews bzw. Textbeiträgen von und mit Thomas Wollinger, Peter Heissenberger, Maria Edelsbrunner, Isolde Bermann, Veronika Unger und Kuno Kosmos.

Rund um die Textproben und Interviews näherte sich Kuno Kosmos der Entstehung des Austro Pop – mit folgenden Liedbeigaben:

******

weitere Informationen:

> Essay von Margarita Puntigam-Kinstner über die Sprachinsel Gottschee

> Infos zum Roman „Raubtierwalzer“ von Thomas Wollinger

Diese Kult-Lieder aus Österreich waren zu hören: 
Hermann Leopoldi: Ich bin ein stiller Zecher
Worried Men Skiffle Group: Glaubst i bin bled (1970)
Wilfried: Zuwui (1974)
Wolfgang Ambros: Da Hofa (1971)
Georg Danzer: Jö schau (1975)
Marianne Mendt: A Glockn (1971)
Maria Bill: I mecht landen (1983)
Stefanie Werger: Stoak wie a Felsen (1995)
Heinrich Walcher : Gummizwerg (1972)
Brigitte Wall: Orange (1973)
Drahdiwaberl (Falco): Ganz Wien (1981)
Wolfgang Ambros: I drah zua (1973)

Gestaltung & Moderation:
Margarita Puntigam-Kinstner, Kuno Kosmos

Link: https://cba.media/734732

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Dialektshog

Anders, Robert

R.Anders 2025 – Lesung bei Ulli Fuchs
© Regina Adler

Robert Anders

Geboren 1965, drei Kinder, verheiratet; lebt in Wien und Niederösterreich; Das literarische Schaffen umfasst, nebst dem Gedichtband „Wer braucht schon Tischmistkübel?“, einen Roman sowie (humorvolle) Lyrik und Kurzprosa, Dialoge, Dramolette, Texte in Wiener Mundart und Kolumnen.
Seit 1996 zahlreiche Lesungen, Performances und andere Projekte. Mitbegründer und Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „…&Radieschen“.
Seit 2021 Generalsekretär der „Ö.D.A.“

Veröffentlichungen, Preise

Veröffentlichungen

2006: gemeinsam mit Robert Eder: „GehDICHTE, Texte (für) unterwegs“, Lyrik und Kurzprosa, bei BoD; 2010: Romandebüt im PROverbis-Verlag: „Hinter Eis“.

2025 im Verlagshaus Hernals „Wer braucht schon Tischmistkübel? – Dialekttexte, Dramolette, Dialoge“.

Weitere Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitungen, Online-Ausgaben und Anthologien.

Preise:

2004  erostepost:  für die Kurzgeschichte „Eiszeit“; 

2007  für „Auftritt, einbeinig“  inklusive Veröffentlichung in der Anthologie  „Meine Nachbarn“ im Rahmen der Bonner Buchmesse,  ausgeschrieben vom Bonner Institut für Migration.

Website: literaturmalanders.webnode.com

zuletzt aktualisiert 2025

Pilarz, Günther

Günther Pilarz

*1965 in Wien
Mitglied der Ö.D.A. 
Absolvent der Schule für Dichtung
Schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Satirisches und Mundarttexte. 
Die Faszination mit Worten Bilder zu malen, ist ein wunderbares Gefühl. Und weil die Literatur unendlich viel Raum dafür bietet, hat auch er seinen Platz dort gefunden. Als Buchstabenakrobat, im Reich der Konsonanten, Vokale & Co.

Veröffentlichungen, Preise
Veröffentlichungen in: Schülerzeitungen, Kronenzeitung, DUM-Magazin, &Radieschen , Reibeisen, Veilchen, SYLTSE, Schreib Was Magazin , Kollektive Literaturzeitschrift Würzburg , Anthologien Radio Ö3. Literaturpreise: RIAS Berlin 1988 Stadt Taucha 2022

zuletzt aktualisiert 2024

Literarische Beiträge von Günther Pilarz finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U80–81/2023 (Beilage)

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Autor:innen Verschlagwortet mit

Zanon, Katharina

Katharina Zanon

1990 geboren und aufgewachsen in Osttirol, Studium der Bildenden Kunst an der Kunstuniversität Linz und der Guangzhou Academy of Fine Arts, China. Ab 2018 Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2024 Aufenthaltsstipendium im “International Writers ’and Translators ’House Ventspils”, Lettland. Auszeichnung des Südtiroler Künstlerbundes und Reisestipendien des Bundeskanzleramtes für die Erzählungen „Dr. Oscar“ und “Reise ans andere Ufer”, Mitgliedschaft bei IG Autor:Innen, Österreichische Dialektautor:Innen und Tiroler Künstler:Innenschaft.

Literarische Beiträge von Katharina Zanon finden Sie in den Morgenschtean-Ausgaben:
U82-83/2024
U88–89/2026

Michael Hess
ROTE RÜBEN IM ANGEBOT

Michael Hess
ROTE RÜBEN IM ANGEBOT

wos is, waun a rode ruabm-bauer bei da spö is? is a daun a roda rode ruabm-bauer?

und waun dea rode rode-ruabm-bauer seinan roden ruabm an raum baut, is a daun a roda rode ruabm-raum-bauer?

und waun a nochad den rodn ruabm raum a no rod ausmoint, is a daun a roda rode ruabm-roda-raum-bauer?

und wos is, wauns aus´m rodn rode-ruabm-bauern sein rodn rode ruabm-raum die rodn ruam raubm?

Aus: Michael Hess: Vers/Tand. Gedichte und Sprachspiele. edition lex liszt 12. Oberwart 2018

erschienen in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85


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🎧 Eva Schreiber
MAUNCHMOI BIN I LEITSCHEICH

Eva Schreiber
MAUNCHMOI BIN I LEITSCHEICH

Maunchmoi bin i leitscheich,
i waß ned warum.
Do wü i niemaund hean
und waun i wen siech,
daun weich i aus,
wäu plaudan warad ma jetzt a Graus.
Aum nextn Tog kauns scho gaunz aundas sei.
Do kaun i plaudan und lochn
und schmähfian dazua.
Do hau i mi in die Mass
und hob an richtign Spass.
Und muagn scho bin i wieda leitscheich,
i waß ned wieso.
Daun moch i die Tia zua
und bin gern fia mi,
tua lesn und sinniern und schreim
und genieß die Ruah,
und dass kana wos wü vo mia.
Maunchmoi bin i leitscheich.
I waß ned, warum.

Text von der Autorin vorlesen lassen

Dieser sowie weitere Texte von Eva Schreiber sind in unserer PDF-Beilage zur Nummer U84–85 erschienen.


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